Dienstag , Juni 27 2017
Banner
Neuigkeiten
Startseite / MAGAZIN / Teil III: Umfrage Auswertung zu Blogger-Einnahmen

Teil III: Umfrage Auswertung zu Blogger-Einnahmen

Vor kurzem haben wir den zweiten Teil der Auswertung zu den Blogger-Einnahmen von Blogger Peer Wandiger veröffentlicht. Nun folgt der dritte und letzte Streich. In diesem Teil wertet Peer seine Blog-Statistiken bezüglich der Einnahmen aus.

Die Ergebnisse der Umfrage zu den Blog-Einnahmen resultieren aus einer Umfrage, die Peer im November 2012 durchgeführt hat. Darin befragte er die Teilnehmer in einem ausführlichen Formular zu ihrer Blogarbeit. Im dritten Teil der Auswertung stellt er speziell die Einnahmen vor.

Peer hat 90 gültige Formulare auswerten können. Damit ist die Umfrage zwar nicht repräsentativ, gibt aber interessante Hinweise auf Entwicklungen. Während einige Blogger mit ihrem Blog fast gar nichts verdienen, sind andere wiederum finanziell recht gut aufgestellt.

Wir haben wieder einen kleinen Überblick seiner Ergebnisse zu den Blog-Einnahmen bereitgestellt:

  1. Die Höhe der Blog-Einnahmen liegt durchschnittlich bei 200 Euro pro Monat. Ausnahmen bestätigen Blog-Einnahmen zwischen 500 und 2000 Euro pro Monat.
  2. Der „Mittelstand“ – damit ist eine gute Einnahmequelle durch das Bloggen gemeint – der Blogs ist seit 2009 angewachsen. Wandiger deutet das als Professionalisierung der Blogosphäre.
  3. Die meisten Blogger sind sparsam und geben weniger als 10 Euro im Monat aus.
  4. Je mehr Profit ein Blog einnimmt, desto mehr Ausgaben hat er auch.
  5. Die Hälfte der Befragten hatte bereits beim Blogstart die ersten Einnahmequellen eingebaut. Dahinter steht vermutlich ein gut durchdachtes Konzept.
  6. Es braucht immer ein paar Monate bis die Einnahmen aus den Blogs steigen. Der Blog muss sich natürlich zunächst entwickeln und einen permanenten Leserkreis aufbauen.
  7. Im Schnitt verdienen die Blogger heute (2012) mehr als 2009.
  8. Eine intensive Betreuung des Blogs (redaktionell und administrativ) erhöht die Einnahmen.
  9. Es muss ein gewisses Level an Professionalität – und damit ist unter anderem die Anzahl der Blogger/Autoren gemeint – erreicht sein, dass die Einnahmen steigen. Trotzdem verdienen Einzelblogger meist mehr als Zwei-Mann-Blogs.
  10. Mit steigender Zahl der PageViews und Seitenaufrufe im Monat steigen auch die Einnahmen. Ab ca. 20.000 Visits scheinen sich die Einnahmen zu lohnen.

Die Daten sind nicht repräsentativ und deshalb auch nicht als aussagekräftiges Ergebnis zu deuten. Wandiger hatte für den letzten Teil so viele Daten zur Verfügung, dass er in einem zweiten Teil die Einnahmen nach Themenbereichen auf splitten wird. Mehr dazu demnächst.

 

(Grafik: Verteilung der Einnahmen (c) Peer Wandiger)

4 Kommentare

  1. Es ist schon faszinierend, was einzelne Blogs so pro Monat verdienen (Peer ist hier sicher das Aushängeschild, auch wenn er leider seine Einnahmen seit ein paar Monaten nicht mehr veröffentlicht). Aber die breite Masse kämpft eben doch immer um die Schwelle zu den dreistelligen Monatseinnahmen. Solange es Hobby ist, total ok, denn andere geben für ihr Hobby Geld aus, der Blogger verdient sogar noch was. Wer es aber professioneller sehen will, der muss schon ganz schön ochsen, um davon leben zu können. Ich weiss, wovon ich rede…
    VG,
    Torsten

  2. „Trotzdem verdienen Einzelblogger meist mehr als Zwei-Mann-Blogs.“ <- Das finde ich spannend. An sich möchte man meinen, dass zwei Blogger deutlich mehr Potential bieten als "nur" einer. Woran das wohl liegt?

  3. Ein sehr gelungener Beitrag :) Es ist schon wahrlich interessant zu sehen dass das Mittelfeld bei 200 Euro liegt. Da bin ich noch weit davon entfernt :) aber was nicht ist, kann ja noch werden. Liebe Grüße Kevin

  4. Ich finde die Einnahmen-Reports und Statistiken immer wieder spannend.
    Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass das Arbeiten mit 2 Bloggern natürlich deutlich effektiver und ergebnisorientierter abläuft – im Falle von Einnahmen-Splitting aber natürlich zu geringeren Einnahmen führt. Dennoch denke ich, dass viele Blogs bei Arbeitsteilung ein deutlich höheres Potential entwickeln können und die Monetarisierung so langfristig noch weitaus verbessern können.

    Viele Projekte erfordern einfach so viel Zeit, die durch einzelene Personen, die das Bloggen z.B. neben dem Beruf oder Studium betreiben, schlicht nicht umsetzbar sind oder sehr lange dauern. Zu Zweit geht da deutlich mehr 😉

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*


*