Donnerstag , Juni 22 2017
Banner
Neuigkeiten
Startseite / MAGAZIN / Teil 1: Generalüberholung eines Blogs – nützlich oder übertrieben?

Teil 1: Generalüberholung eines Blogs – nützlich oder übertrieben?

Eine Menge Blogs stehen ihren Lesern mit Rat und Tat zur Seite. Was ist jedoch, wenn die Blogger selbstkritisch auf ihre Arbeit blicken und feststellen, dass sie ihr Konzept grundlegend ändern wollen?

Einer dieser Blogger ist Mathias Kempowski (Kempowski Digitale Medien & Inhalte). Auf seinem Blog Selbständig 2.0 hat er sich bisher mit Tipps für Start-Ups im Internet beschäftigt. Vorrangig ging er der Frage nach, inwiefern man eigenständig Geld im Netz verdienen kann. Dabei hat ihn als eifrigem Blogger vor allem eines gestört, die stagnierende Reichweite seiner Leserschaft. Analysierend und rückblickend kehrt er zwei Zustände seines Blogs heraus: das Blog-Utopia und der Blog-Stillstand.

Das Blog-Utopia

Blog-Utopia, das ist der Zustand eines Blog mit einer stetig wachsenden Leserschaft. In der Anfangsphase eines Blogs könne man regelrecht beobachten, wie die Leserzahlen wachsen und wachsen und wachsen und sich die Inhalte eines Blogs im Netz fast wie von selbst verbreiten. Zudem motivieren jede Menge positive Rückmeldungen und Kommentare, weiter eifrig an seinem Blog zu arbeiten. Meistens kommen dazu auch zahlreiche Kundenanfragen, die den Blog als Berater gern in Anspruch nehmen. Diesen Zustand beschreibt Mathias als Blog-Utopia.

Der Blog-Stillstand

Nach einer gewissen Zeit schöpft sich das Potenzial der Weiterentwicklung jedoch aus, sodass das Wachstum oft stagniert. Dieses Problem hat auch Mathias mit seinem Blog. Er schreibt in diesem Zusammenhang von einem Blog-Stillstand. Die Kommunikation steht still und um die Kunden muss gekämpft werden. Als Resultat versickert die Seite und die Reichweite der Leserschaft fährt auf dem gleichen Niveau fest.

Der Neuanfang

Das will Mathias natürlich nicht so belassen. Er möchte für seinen Blog Weiterentwicklung und mehr Wachstum. Zudem wünscht er sich eine größere Reichweite seiner Leserschaft – fest davon überzeugt, dass mehr als zehn- oder elftausend Besucher im Monat möglich sein müssen.

Aus diesem Grund hat er eine Problemanalyse angesetzt und als Hauptgrund den fehlenden Mehrwert für seine Leser heraus gefiltert. Zudem verurteilt er seine vorwiegende Arbeit als Einzelkämpfer, der zu viel vor sich hinarbeitet und das, was das Internet eigentlich ausmacht, nämlich die Möglichkeit des Netzwerkens, bisher zu sehr vernachlässigt hat. Mit diesem kritischen Blick auf seinen Blog hat er sein Blog-Konzept generalüberholt. Was er konkret anstrebt, könnt ihr im zweiten Teil nachlesen.

 

(Foto: Wenn Stillstand herrscht, in sich gehen und neue Pläne schmieden (c) Thommy Weiss/pixelio.de)

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*


*