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Reiseblogging per Video – Natalie Tran zeigt allen wie’s geht

Sucht man nach namenhaften Reisebloggern, kommt man an einer Dame bestimmt nicht vorbei: Natalie Tran. Die gebürtige Australierin ist Video Bloggerin für das Reiseunternehmen Lonely Planet. In Australien ist sie die meist gefolgte Video-Bloggerin. Weltweit kann sie nun schon tausende Anhänger verzeichnen.

Auf der Lonely Planet Website hat Natalie ihren eigenen Video Blog bekommen. Im März 2013 waren es bereits 297 Videos, die als Reiseberichte von ihr online gestellt wurden. Auch auf YouTube hat sie ihren eigenen Channel. Lonely Planet schickt Natalie um die ganze Welt. Sie war bereits in den USA, Jordanien, auf einer Kreuzfahrt in der Karibik, Paris, Ägypten, Singapur, auf den Malediven, in Dubai und an vielen anderen Orten.

Was ist ihr Erfolgsrezept?

Natürlich sollte man zunächst festhalten, dass Vlogging sich immer mehr ausbreitet und im Moment besonders gefragt ist. Nicht umsonst haben viele Kenner das Jahr 2013 bereits „als Jahr des Videos“ tituliert. Kleine Mitschnitte und Berichterstattungen per Video werden immer beliebter. Und natürlich eignet sich das Genre (wenn man das so nennen will) Reiseblogging besonders für das Medium Video. Videos verschaffen dem Publikum einen unmittelbaren Einblick in die Landschaft, dem Ort, der Atmosphäre, den Menschen vor Ort und der kulturellen Stimmung. Alles kann damit natürlich auch nicht gesagt werden, aber im Großen und Ganzen verschaffen bewegte Bilder einfach einen authentischeren Eindruck.

Das erklärt den Erfolg von Natalie‘s Vlog natürlich nur teilweise. Eine andere Seite ihres Erfolgs ist ihre Präsentation. Natalie weiß sich auf jeden Fall zu präsentieren. In ihren Videos präsentiert sie nicht nur den Ort an dem sie sich gerade befindet, sondern irgendwie schafft sie es ihre Person mit dem Ort zu verbinden. Mit Charme und Witz trägt sie in Monologen einzelne Highlights vor. Wer nun denkt das Ganze wäre in Form eines Monologs langweilig, der liegt falsch. Natalie besitzt die Fähigkeit auch allein zu begeistern. Das Besondere an ihren Videos ist, dass sie immer auf die Eigenheiten eingeht, die sie erlebt. Natürlich besichtigt sie auch die üblichen Sehenswürdigkeiten, aber zudem probiert sie auch eigene Dinge aus. Die Berichterstattung hat etwas „Reportagiges“.

In New York stellt sie zum Beispiel das Phänomen der vielen Hot Dog-Stände vor. In einem kleinen Spiel läuft sie von Hot Dog-Stand zu Hot Dog-Stand und versucht so viele Hot Dogs zu essen wie möglich. Das Ganze wird in einer Art Tetris-Stil äußerst amüsant umgesetzt.

Guckt doch mal rein:

Interessant finde ich auch, dass Natalie darüber berichtet, dass gut besuchte und bekannte Hot Dog-Stände sogar einen Twitter-Account haben, dem man folgen kann. Natalie outet sich hier als „digital native all the way“. Aber gerade mit solchen Informationen beweist sie, dass Vlogging eine etwas andere Methode ist über Reisen zu berichten. Es ist innovativ, authentisch, und up-to-date.

In den zahlreichen Videos beweist sie stets ihren Witz und Charme, aber auch dass sie einige Informationen recherchiert hat, die Land und Kultur besser vorstellen. In ihrem Video über Mexiko hält sie beispielsweise nicht nur den Trubel der City fest, sondern gibt auch interessante Informationen über die Geschichte der Stadt:

Die Zwei- bis Dreiminüter stellen genau die richtige Länge für einen kleinen Einblick in die jeweiligen Länder oder Städte dar. Gepaart mit witzigen Spielen oder Selbstdialogen (ja, Natalie improvisiert manchmal und redet mit sich selbst) machen die Videos genau die richtige Mischung für einen individuellen Reisebericht aus.

 

(Grafik: Reisebloggen per Video (c) Bloggerszene)

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