Dienstag , Juni 27 2017
Banner
Neuigkeiten
Startseite / MAGAZIN / Keine Sympathie für rassistische Äußerungen im Netz

Keine Sympathie für rassistische Äußerungen im Netz

Ein sehr umstrittener Blog hat es sich zur Aufgabe gemacht, rassistische Äußerungen von unvorsichtigen, US-amerikanischen Usern zu outen. Der anonyme Blogger macht sich auf die Suche rassistischer Bemerkungen im Netz und veröffentlicht diese dann auf seinem Blog „Hello there, Racists“. Seine Anhängerschaft kommentiert diese reichlich.

Meist sind es Jugendliche, die ihre Äußerungen unvorsichtig über facebook oder twitter posten. Spiegel Online berichtet von dem Fall eines College-Studenten aus dem US-Bundesstaat Tennessee. Dieser äußerte sich mit rassistischen Bemerkungen über das Weiße Haus, Barrack Obama und wünschte sich die Sklaverei zurück. Auf dem Blog wurden diese Tweets veröffentlicht. Dazu kamen eine Verlinkung zum Facebook-Profil des Jungen sowie ein Bild.

Von Kritikern werden diese Methoden als Cybermobbing bezeichnet. Fatal wäre für viele User, die oft unerfahren und minderjährig seien, dass sie damit ihr Leben lang gestraft sein würden. Ihnen würden diese Äußerungen auf ihrem weiteren Lebensweg stets anhängen. Auch nach Jahren, die eventuell eine Änderung mit sich gebracht hätten, würden die Äußerungen über die Google-Suche des Namens immer noch auftreten. Fatal für die weitere Karriere und Jobsuche. Der US-amerikanische College-Student aus Tennessee habe dadurch angeblich seinen Job verloren.

Anhänger dieses Blogs befürworten die Bloßstellung der unvorsichtigen User. Jeder müsse mit den Konsequenzen seines Tuns leben und in diesem Sinne auch mit der öffentlichen Ächtung oder Bestrafung, wenn man es so nennen will.

Hilft die Methode, Auge um Auge – Zahn um Zahn? Was meint ihr?

 

(Screenshot: Hello there, Racists)

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*


*