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Platlas – Facebook als Kuchen

Eine Welle oranger Kreativität kommt aus Brooklyn, New York City. Carrot Creative ist eine Medien Marketing Agentur, die sich auf das Entwickeln von Strategien für Soziale Medien, Design und Web spezialisiert hat. Unter der Nutzung klassischer Marketing-Strategien und deren Anwendung in den Sozialen Netzwerken, versteht es Carrot Creative Marketing-Pläne für netzaktive Unternehmen festzuhalten und umzusetzen. Unter den Kunden der Agentur sind unter anderem amerikanische Namen wie die Major Baseball League, PepsiCo, Crayola, The Onion und die Nationale Football Liga (NFL).

Carrot hat kürzlich eine neue Social-Media-Plattform entwickelt, die eine Art Atlas aus Facebook schafft. Die Plattform nennt sich Platlas. Wir haben mit Carrot-Mitbegründer Chris Petescia gesprochen. Chris ist zugleich Schöpfer von Platlas. Er ist Design Fanatiker, Musik Snob und ein generell sehr kreatives Individuum, welches seine Inspiration in seiner Vorstellungskraft findet. In dem Interview erklärt Chris, warum Platlas in Form eines Kuchens abgebaut wurde und warum Facebook-Interaktionen am besten auf diese Art und Weise visuell dargestellt werden können.

Chris, du hast Platlas als Social-Media-Plattform und als Facebook-Atlas kreiert. Woher kommt das Bedürfnis Facebook-Handlungen zu visualisieren?

Chris: Facebook präsentiert sich seinen Nutzern mit einem klaren, intuitiven Interface. Dennoch bleibt es seine sehr komplizierte und umfangreiche Seite. Für Unternehmen repräsentiert Facebook, zum einen, eine gewaltige Gelegenheit zur Vernetzung mit Kunden und Usern. Auf der anderen Seite steigert Facebook vielfältige Interaktionen als auch die Content Verbreitung. Trotzdem mussten haben wir immer wieder festgestellt, dass die wahren Verbreitungsmöglichkeiten von den meisten Usern weder gänzlich verstanden noch formuliert werden. Aus diesem Grund haben wir Platlas als Hilfsmittel entwickelt. Es hilft Unternehmen sowie Usern die Content Verbreitung auf Facebook zu verstehen.

Platlas hat die Möglichkeit eröffnet, Facebook anders als zuvor zu verwenden. Inwiefern?

Chris: Platlas demonstriert die wahre Bandbreite der Interaktionen auf Facebook. Namenhafte Unternehmen und User können dadurch alle verfügbaren Einheiten auf Facebook und die Berührungspunkte zwischen Content und User verstehen. Dieses Wissen soll ganz besonders Unternehmen helfen mehr Kreativität in ihre Facebook-Kampagnen einzubauen.

Welche Vorteile bietet Platlas?

Chris: Die Vorteile sind ganz klar, die größere Bandbreite und das bessere Verständnis von Facebook.

Ihr habt Platlas als Kuchen visualisiert. Auf den ersten Blick erscheint diese Form etwas verwirrend und schwer zu verstehen. Warum war sie aber dennoch der beste Weg Platlas darzustellen?

Chris: Platlas ist wahrlich nicht die einfachste Version Content zu präsentieren, gewiss war es aber die Vollständigste. Mit Platlas haben wir einen Kompromiss zwischen Verständlichkeit und Unmissverständlichkeit gefunden. Mit der User Perspektive im Zentrum, arbeitet sich Platlas durch die einzelnen Einheiten Facebooks weiter nach außen über Eigenschaften zu Subeigenschaften und Interaktionspotenzialen.

Will man zum Beispiel ein Foto auf Facebook „teilen“, kann dies folgende Interaktionen bedingen: „gefällt mir“, „kommentieren“ und „markieren“. Die User können dieses geteilte Foto dann auch selbst noch einmal „teilen“ oder „markieren“. Diese beiden Interaktionsmöglichkeiten können allgemein ausgeführt werden, sind aber auch auf die Interaktion Foto „teilen“ festgelegt. Aus diesem Grund befinden sich diese Punkte am äußeren Rand des Kuchenstücks „teilen“ von Platlas. Die inneren Aktionsmöglichkeiten stellen Punkte dar, die von den Äußeren eingeschlossen werden bzw. auf denen die Äußeren aufbauen können.

Wie kann Platlas die Facebook-Interaktionen auf einzelne herunter brechen, wenn es sie doch alle verbindet?

Chris: Das Ziel ist es, diverse Interaktionsmöglichkeiten auf Facebook auf einer allgemeinen Ebene darzustellen – alle Eigenschaften und Subeigenschaften mit eingeschlossen.

Wurde Platlas geschaffen um die User-Perspektive besser darzustellen?

Chris: In der Tat stellt Platlas den User in den Mittelpunkt.

Wie können Unternehmen Platlas nutzen und welche Unternehmen nutzen es schon?

Chris: Wir haben Platlas schon unter unseren Kunden vorgestellt und verbreitet. Sollten sie es nützlich finden, wird es die Web-Community wahrscheinlich auch gut aufnehmen. Wir haben einfach die beste Infografik genommen und diese in eine interaktive Plattform umgewandelt. Dadurch dass wir zudem Filter (auf der linken Seite) eingebaut haben, können die Unternehmen und User die verfügbaren bzw. benutzten Interaktionen in Realzeit beobachten.

Wie ist und war die Resonanz auf Platlas?

Chris:Wir haben einfach einen Weg gesucht, der Web-Community vereinfachter und verständlicher darzustellen, wie Content über Facebook verbreitet wird. Unsere Intention ist es nun, für ähnliche Plattformen verwandte Modelle zu kreieren. Aufkommende Plattformen, wie Tumblr beispielsweise, sind mögliche Kandidaten für künftige Projekte.

 

 

 

Hier geht’s zur englischen Version des Interviews.

(Grafiken: Platlas, Carrot Creative Logo, Chris Petescia als avatar (c) Carrot Creative)

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