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Den Online Shop mit einem Blog vermarkten

Wer einen Online Shop betreibt, kann sein Marketing mit einem Blog enorm steigern. Viele E-Commerce Unternehmen beschränken ihr Marketing bislang nur auf Social Media Aktivitäten. Nachteil dabei ist allerdings, dass das Unternehmen die Social Media Accounts ja nicht selbst besitzt, sondern nur verwaltet. Wer auf der sicheren Seite stehen will, sollte sich deshalb einen E-Commerce Blog als Marketing Lösung für seinen Online Shop anlegen.

Gerade im DIY- oder Designbereich sind Online Shops ein guter Weg eigene Kreationen zu verkaufen. Viele Händler vermarkten ihren Shop dabei jedoch meist nur über Facebook, Google+ oder Twitter. Dass die geposteten Inhalte dort aber auch vom Plattform-Betreiber gelöscht werden können, vergessen viele. Nicht nur für diesen Fall, sondern auch für ein erweitertes Angebot, sollte man sich eine Alternative überlegen. Und diese Alternative ist ein E-Commerce Blog. Wer die volle Kontrolle behalten will, kann seinen eigenen Blog eröffnen und darüber den gewünschten Content posten. Mit einem E-Commerce Blog als Marketing Instrument kann man zudem den Kontakt zu den Kunden intensivieren, die Suchmaschinen-Optimierung verbessern sowie auch die Öffentlichkeitsarbeit verstärken.

Für den optimalen Output muss natürlich die Nutzung und Verwaltung des Blogs stimmen. Blogs haben den Vorteil, dass sie sehr individuell aufgebaut und genau auf die Wünsche des Betreibers abgestimmt werden können. Aber Achtung! Wer mit seinem Blog eine simple Werbeseite eröffnen will, wird keinen Erfolg haben. Der Blog – wenn er als Marketing Instrument für den Shop wirken soll – muss dem Kunden einen Mehrwert bieten.

Zielsetzung

Wer neben seinem Online Shop einen Blog eröffnen möchte, sollte sich zunächst darüber klar werden, welche Zielgruppe er ansprechen möchte und warum. Hat man eine Zielgruppe bestimmt, sollte man sich auch überlegen auf welchem Weg man diese am besten erreichen kann.

Ziel sollte es grundsätzlich sein, dass man dem Kunden auf dem Blog ein paar Extras – zusätzlich zum Angebot des Shops – bietet. Der Blog kann dem Kunden zum Beispiel die Welt des Shops und die Hintergründe näher bringen.

Grundregeln

Natürlich ist es wichtig, dass regelmäßig gebloggt wird. Die Kunden und Leser müssen erkennen, dass eine gleichmäßige Aktivität herrscht. Das fördert den Kommunikationswillen auf beiden Seiten.

Dafür ist es wichtig jemanden zu bestimmen, der die Verantwortung für den Blog übernimmt. Der Verantwortliche wird überprüfen, ob die Veröffentlichungen regelmäßig ablaufen. Wer sich entscheidet, fünf Artikel zu posten, sollte diesen Weg auch weiter gehen. Nichts ist verwirrender für den Kunden und Leser, wenn in der einen Woche fünf und in der anderen Woche gar kein Artikel gepostet wird. Zudem sollte der Verantwortliche auch zeitnah auf Kommentare o.ä. reagieren.

Blogger und Sprache

Die Sprache des Blogs sollte natürlich und unverfälscht sein. Wer sich ungeschickt und unklar ausdrückt, muss damit rechnen, dass Missverständnisse auftreten. Am besten ist es, alles so einfach wie möglich halten. Zudem sollte mit dem Sprachstil Authentizität vermitteln werden. Gerade dadurch wird dem Kunden klar, dass hinter dem Unternehmen auch Menschen stehen.

Wer das Unternehmen für sich sprechen lassen will, kann seine Mitarbeiter bloggen lassen. Besonders die Personen, die im direkten Kontakt mit dem Kunden stehen, können kurz vorgestellt bzw. proträtiert werden. Alle Mitarbeiter sollten diesbezüglich dazu aufgefordert werden einen Beitrag zu leisten. Dadurch wird die Perspektive auf das Unternehmen transparenter. Durch die persönlichen Inhalte erhält das Unternehmen ein Gesicht – ein Gesicht mit dem sich der Kunde im besten Fall identifiziert und kommunizieren will.

Mehrwert

Wie im Journalismus spielt auch beim Marketing der Mehrwert eine wichtige Rolle. Wer etwas verkaufen will, sollte stets zusätzliche Informationen bieten, zum Beispiel mit dem Herstellungsprozess eines Produkts oder mit einem Rezept. Auch News aus der eigenen Branche können auf dem Blog aufgegriffen werden.

Wenn man Einblicke in das Unternehmen des Online Shops schaffen will – also quasi für den Kunden hinter die Kulissen blicken möchte – eignen sich Fotos, die authentische Augenblicke einfangen. Das erhöht den Natürlichkeitsfaktor und die Transparenz. Und Transparenz ist für einen Online Shop wichtig, denn noch immer – und manchmal auch zu Recht – vertrauen viele Kunden dem Online Geschäft nicht.

Ein Blog hat den Vorteil, dass die Kommunikation mit dem Kunden intensiv betreut werden kann. Der Kunde kann Fragen stellen, das Unternehmen kann Antworten liefern. Dabei sollte man keine Angst vor schlechter Kritik haben, sondern diesen Chance nutzen. Wer das Feedback des Kunden aufnimmt und verarbeitet, wird positive Überraschungen erleben. Negative Kritik sollte man am besten sofort klären, sonst droht ein Shitstorm und man muss sich in der Community erst wieder einen Namen machen.

Platzierung des Blogs

Natürlich bleibt der Online Shop der große Bestandteil des E-Commerce Unterfangens. Der Blog sollte dabei aber nicht unter gehen, sondern gut in die Website integriert werden. Vorher ist diesbezüglich zu überlegen wie man den Blog anlegen möchte: als eigene Seite oder als Unterkategorie der Website. So oder so sollte der Blog direkt von der Startseite des Shops abzweigen, denn von dort gelangen die Kunden und Leser am schnellsten auf die Seite.

Zusätzlich kann der Blog auch in den sozialen Diensten, die man im Unternehmen verwendet, integriert werden. Und auch über den Newsletter oder beim Versand der Ware kann auf den Blog aufmerksam gemacht werden.

 

(Artikelgrafik: E-Commerce_Blog (c) Bloggerszene)

2 Kommentare

  1. Ich bin Künstlerin und versuche mit meinen Blog meine Arbeiten zu vermarkten und aus diesem Grund habe ich diesen Artikel als sehr informativ und hilfreich empfunden

  2. So ein Blog ist tatsächlich sehr wichtig, denn er stärkt die Präsenz im World Wide Web!
    Die aufgelisteten Tipps können wirklich weiterhelfen den Blog zu optimieren!

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