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Facebook trumpft mit neuen Kommunikationsmöglichkeiten

Facebook ist immer noch der King unter den Social Media Kanälen. Neue Plattformen keimen jedoch regelmäßig wie Pilze nach einem Regen auf. Der Riese wird sich nun durch neue Kommunikationsformen unter Beweis stellen müssen.

Anfangs waren es noch etliche private User, die Facebook als Kommunikationsplattform genutzt haben. In den letzten Jahren sind allerdings immer mehr Unternehmen dazugekommen, die die amerikanische Plattform als öffentliche Ader ihres Unternehmens nutzen. Gerade diesbezüglich hat die Business-Kommunikation in den letzten Jahren stark zugenommen – einerseits zwischen den Unternehmen und Kunden und zum anderen auch unter den Unternehmen.

Gegenwärtig sind allerdings viele andere Social Media Kanäle entstanden, die jeweils viel Wert auf die Entwicklung besonderer Kommunikationshighlights gelegt haben – sei es auf das Telefonieren, die bildliche Kommunikation oder das Texten.

In diesem Zusammenhang hat nun auch Facebook erkannt, dass es selbst Weiterentwicklungen vornehmen muss um „dran zu bleiben“. Auch wenn bereits viele unter 20-jährige zu anderen Kanälen abgewandert sind, behält das Netzwerk doch einen großen Vorteil: Weltweit kann es immerhin noch die meisten Nutzer verzeichnen. Daraus ergibt sich natürlich auch, dass es fast jeder kennt und schon irgendwie einmal damit zu tun hatte.

Das Squt Magazin berichtet über Neuerungen, die Facebook nun einführen will bzw. schon eingeführt hat. Demnächst soll es nicht mehr nur möglich sein zu chatten, sondern auch Sprachnachrichten zu senden und Telefonate zu führen. Zukünftig wird Kommunikation (Audio und Video) also auch in „Echtzeit“ über Facebook stattfinden können.

Seit kurzem kann man bereits über die Facebook-App via Sprache kommunizieren. D.h. neben den Textnachrichten können nun auch Sprach-Nachrichten gesendet werden. Auf einem Smartphone muss man dafür nur seine Nachricht ins Mikrophon sprechen und dann wegschicken. Zudem sollen demnächst auch „Echtzeit-Telefonate“ möglich sein. Bei Nutzung einer Flatrate könnte man damit sozusagen umsonst telefonieren. In Kanada und den USA ist diese Funktion bereits verfügbar, berichtet Detlev Artelt, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens aixvox GmbH im Squt Magazin.

Nutzer und Unternehmen werden sich diese neuen Kommunikationsformen zu nutzen machen. Beide müssen sich natürlich zunächst mit den neuen Formen auseinander setzen. Besonders Unternehmen sollten gucken, wie sie die Formen in ihr Konzept und ihre Strategien mit einbeziehen können. Auch Personal und Zeit wollen in diesem Zusammenhang koordiniert werden. Es sollten Diskussionen darüber geführt werden, wie das Unternehmen diese Schnittstelle nutzen möchte.

Andere Social-Media-Anbieter schlafen jedoch keineswegs. Google+-Nutzern ist es bereits möglich Videokonferenzen mit zehn Teilnehmern durchzuführen. Bei Microsoft wird Skype in Kooperation mit der Unternehmenskommunikation Lync als Kundenkanal genutzt, so Artelt. Die Unternehmen streben es an ihren Kunden ganzheitliche Service-Bearbeitungen zu bieten.

Der Vorteil für Facebook bleibt trotz allem: Da es bereits über Millionen registrierte Nutzer verfügt – und diese sehr wahrscheinlich nicht über zehn andere unterschiedliche Kanäle kommunizieren möchten – stehen die Chancen sehr gut, dass es weiterhin auf dem Thron der Social Media Kanäle sitzen bleibt.

 

(Grafik: Facebook = King? (c) Bloggerszene)

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