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Namensgebung beim E-Commerce Blog

Gerade im Bereich des DIY sind Online-Shops eine gefragte Methode seine eigenen kreativen Produkte zu verkaufen. Wer sich als Begleitung für seinen Shop einen Blog anlegen möchte, sollte bei der Namensfindung und –gebung einige Aspekt beachten.

Der E-Commerce Blogname repräsentiert den Shop. Es zählt der erste Eindruck. Wer einen langweiligen, schwierigen oder einen Namen ohne Bezug wählt, hat schon verloren. Zudem ist nicht nur ein knackiger, leicht zu erinnernder Name ist wichtig, sondern auch das Treffen der SEO-Kriterien. Besonders gut dafür geeignet sind Schlagwörter, die von Google hoch gestuft werden. Wer bei der Namensgebung Wörter wählt, die eher belanglos sind, wird es später schwer haben im Suchmaschinen-Ranking hochzusteigen.

Für die Namenswahl sollte zudem überlegt werden, in welchem Zusammenhang der E-Commerce Blog genutzt werden wird. Soll der Blog den Shop als Magazin begleiten und Themen rund um den Online Shop beinhalten? Oder soll der Blog eng am Produktkatalog gehalten werden und zum Beispiel den Herstellungsprozess eines Produkts näher beleuchten? Sind die Ziel und ein Name klar, kann der Prozess der Namensgebung erfolgen. Thomas Ottersbach, Chef-Redakteur von ecommerce-vision.de, stellt dafür drei Möglichkeiten vor:

1. E-Commerce Blog mit Sub-Domain

Ein E-Commerce Blog kann über eine Sub-Domain angelegt werden. So zum Beispiel das Muster: blog.shopname.de. Vorteilhaft hierbei ist, dass der Kunde sich den Namen des Blogs gut merken kann, da dieser ja auch dem Shopnamen entspricht. Diese Variante empfiehlt sich besonders, wenn man einen Blog anlegt, der sich näher mit den Produkten des Online Shops beschäftigt. Ein magazinartiger Blog ist diesbezüglich eher nicht geeignet, da diese Variante weniger Freiheiten bietet.

SEO-technisch sind Sub-Domains eine gute Wahl, denn Google behandelt diese Blogs als eigenständige Seiten in den Suchmaschinenergebnissen. Sollte es zu dem Fall kommen, dass Google den Online Shop oder den Blog abstraft, wird nur eine der beiden Websites abgestraft werden.

2. E-Commerce Blog im Unterverzeichnis der Hauptdomain

Natürlich kann ein E-Commerce-Blog auch im Unterverzeichnis der Hauptdomain angelegt werden. So zum Beispiel das Muster: shopname.de/blog.

Vorteile sieht Thomas Ottersbach bei dieser Variante nicht. Einzig und allein die Tatsache, dass der Blog so schnell gestartet werden kann, spreche dafür. Aber dieser Aspekt sei geringfügig, denn für die Namensgebung eines E-Commerce-Blogs sollte man sich Zeit nehmen.

Sollte der Fall auftreten, dass Google den Online Shop abgestraft, wird in diesem Fall natürlich auch der Blog abgestraft, denn dieser ist Bestandteil der Hauptdomain.

3. E-Commerce Blog mit eigenständiger Domain

Die dritte Variante, die Ottersbach anführt, ist das Anlegen eines E-Commerce-Blogs mit einer Hauptdomain – also vollkommen frei und eigenständig von der Website. Diese Methode ist besonders für User geeignet, die sich auf mit dem Blog zunächst ausprobieren möchten und eventuell ein Produkt neben ihrem Shop etablieren möchten, welches eher Risiken in sich bergen könnte. Die Namensfindung bei einer Hauptdomain ist mindestens genauso wichtig wie die eines Online Shops. Schlagkräftige, einfache, aber unvergessliche Worte sind hier wesentlich.

Hat man einen Namen gefunden, muss geprüft werden, ob die Domain dafür auch noch verfügbar ist. Unter united-domains.de kann zum Beispiel nachgeguckt werden. Ist die Domain nicht besetzt, kann sie registriert werden. Für den Domainerwerb ist es zudem wichtig zu wissen, dass ältere Domains von Google höher eingestuft werden als eine neuregistrierte Domains.

Vorher sollte man allerdings noch prüfen, ob der gewählte Domain-Name keine rechtlichen Verletzungen für Dritte impliziert. Dafür lohnt sich eine Prüfung beim Patent- und Markenamt, dem Handelsregister, im Internet sowie auch bei der IHK. Wer sich darüber hinaus globaler etablieren möchte, sollte dies nicht nur in Deutschland, sondern eventuell auch in der Schweiz, in Österreich bzw. europaweit prüfen lassen. Wem dies zu viel ist, der kann einen Anwalt für die Prüfung beauftragen. Man sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass eine 100-prozentige Absicherung eher unwahrscheinlich ist.

 

(Artikelgrafik: E-Commerce_Blog_Namen (c) Bloggerszene)

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