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“Mehr Nähe für regional interessierte Leser schaffen”

Das Onlinemagazin Regiorebellen.de informiert interessierte Leser zu Themen aus Waldkirch, dem Elztal, dem Kreis Emmendingen, Freiburg und dem Breisgau. Aktuelle Meldungen der Polizei sowie Freizeittipps und Veranstaltungshinweise sind die Hauptthemen. In der Kategorie Stadtnachrichten findet sich Informatives rund um die Stadt. Weitere Kategorien decken Lesetipps, Bilder der Region sowie ein „Video des Tages“ ab. Im Interview verrät die Bloggerin Silvia Beha, mit welchen Hürden sie sich für ihren Blog auseinander setzen musste.

Silvia Beha

Silvia, du bist die Bloggerin des Onlinemagazins Regiorebellen für die Elztal-Region nahe Freiburg. Seit wann ist dein Blog online und was sind seine Inhalte?

Online war das Magazin das erste Mal im Januar 2012. Die Inhalte decken eine große Bandbreite ab. Ich beschränke mich dabei hauptsächlich auf die regionale Berichterstattung. Dazu gehören vor allem Stadtnachrichten, Messen, Veranstaltungen, Freizeittipps, das Video des Tages und Polizeiberichte.

Was hat dich dazu bewegt gerade diesen Blog zu kreieren?

Mit dem Bloggen hatte ich zuvor überhaupt keine Erfahrung, weder mit dem Texten, noch mit der designtechnischen Gestaltung. Als Mediaberaterin, ging ich es zunächst von der anderen Seite an. Die Arbeit bei diversen TV- und Radio-Sendern hatte mir immer wieder gezeigt, dass gerade auf regionale Besonderheiten wenig eingegangen wird – nicht nur seitens der Konsumenten eines Mediums, sondern auch seitens der Werbetreibenden. Im Elztal gab es noch kein Onlinemagazin, welches wirklich für die Region gemacht war. So hoffte ich, dass ich mit meiner Strategie – mehr Nähe für regional interessierte Leser und Buchungsmöglichkeiten für Werbetreibende der Region zu schaffen – Erfolg haben werde.

Wie hast du dich selbst fürs Bloggen fit gemacht?

Anfangs musste ich mich mit einigen Begrifflichkeiten vertraut machen. Es dauerte einige Wochen bis der erste – leider unschöne – Blog online war. Daraufhin recherchierte ich nach anderen Blogs und deren Aufmachung. Ich wurde fündig und entdeckte den nBlog mit einer sehr guten Reichweite und einem ansprechenden Theme. Ich rief den Betreiber an und fragte nach Tipps. Das war ohne Übertreibung meine Rettung. Er half mir nicht nur beim Installieren und Einrichten, ich bekam auch ein eigens von ihm gebasteltes Theme, welches nach und nach weiter angepasst wurde.

Wieviele Zugriffe hattest du bereits auf deinem Blog?

Im September waren es 12.999 Besucher bzw. 22TSD Page-Views.

Welches Marketing hast du betrieben um deinen Blog bekannt zu machen?

In erster Linie habe ich gebloggt und in diverse Webkataloge eingetragen. Das Eintragen erzeugt zwar keine große Linkpower, ist aber erst mal ein Anfang – vor allem dann, wenn man ohne Kapital agiert. Auch dadurch, das das Theme schon onpage-optimiert an den Start ging, eine xml sitemap angelegt war und die nötigen Pings gesetzt wurden, haben sich meine Klicks erhöht. Auf jeden Fall wurde der Blog bereits nach etwa 4 bis 5 Wochen bei Google auf der ersten Seite gerankt.

Danach zog es sich etwas, Googlebots kamen eher selten vorbei. Das war für die NEWS nicht optimal. Ich musste erst einmal 6 Monate Content bilden, bevor ich den nächsten Schritt unternehmen konnte. Ich wartete also und ließ mich in diverse lokale und regionale Presseverteiler eintragen.

Auch meine Facebook-Fanseite hilft mir mehr Klicks zu genieren. Hier musste ich allerdings bedenken, dass „bad news“ zwar ge-shared, aber nicht unbedingt gern ge-liked werden. Es ist ein schwieriger und langwieriger Fans zu gewinnen.

Was versprichst du dir von deinem Blog?

Noch verdiene ich kein Geld mit dem Blog, habe aber seit wenigen Tagen zwei feste Zusagen für Headerbanner Werbung. Weiterhin habe ich mich beim Online-Marktplatz Rankseller angemeldet und möchte nun Platz für Advertorials für lokale und regionale Werbetreibende anbieten.

Wie reagieren lokale Verlage auf dich? Sehen sie dich als Ergänzung oder Störenfried?

Ich sehe Regiorebellen.de in keiner wirklichen Konkurrenz zu den traditionellen Häusern. Zum Einen, kann ich weder das gleiche breitgestreute Format liefern – schon aus Personalgründen wäre das nicht bewältigbar. Zum anderen habe ich geographisch einen anderen Schwerpunkt, der sich nicht direkt mit der Konkurrenz deckt.

Was würdest du Lesern empfehlen, die für ihre Region einen ähnlichen Blog aufsetzen wollen?

Man sollte in den jeweiligen Bereichen fit sein oder auf entsprechende Hilfe und Informationsquellen zurück greifen können. Es ist auch von Vorteil, wenn man bereits Kontakte hat, die man wieder auffrischen und nutzen kann. Dem Kunden sollte man stets die Vorteile des Portals nennen und für die eigene Organisation ist eine gute Vorbereitung das A und O.

Was würdest du anders machen, wenn du mit deinem heutigen Wissen den Blog neu aufsetzen würdest?

Was ich sehr unterschätzt habe, ist die viele Zeit, die man für das Schreiben einplanen sollte.

Zudem hätte ich mich noch mehr auf das Thema Link-Building konzentrieren sollen. Ich denke es ist klüger mit einer kleinen Region – ca. 20.000 Einwohner – zu beginnen und diese dann weiter auszubauen.

 

Redaktion

Foto: Silvia Beha (c) Silvia Beha

Screenshot: Regiorebellen

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