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iPhone, iPod, iPad – wann kommt die iWatch?

Dass die iWatch kommt, stünde außer Frage, berichtet Christina Bonnington im Wired Magazin online. Nur wann und warum seien die großen Fragen. Eine iWatch von Apple würde dem neuen „wearable computing“-Trend entgegenkommen. Auf der Elektronik-Messe CES in Las Vegas wurden bereits einige Smartwatches vorgestellt, nur konnte bis jetzt keine die Experten so richtig überzeugen. Alle scheinen irgendwie auf Apple zu warten.

Große Unternehmen wie Nike, Adidas und Motorola hätten sich bereits bereit erklärt bis 2017 90 Millionen „wearables“ zu kaufen/verkaufen. Eigentlich klar, dass Apple sich diesen Deal nicht entgehen lassen will.

Digitale Trends entwickeln sich immer mehr zum menschlichen Körper hin. In ihrem Artikel zitiert Wired-Autorin Bonnington die Forrester Analystin Sarah Rotman Epps: “The overall trend is that computing is diversifying, and the body is the next frontier for computing. It would seem strange for Apple to have no goal in shaping what that next phase of computing looks like.” Laut Experten-Meinung wird Apple bei diesem Trend also kräftig mitmischen. Da käme eine iWatch als neues mobiles Gerät doch sehr gelegen – iPhone, iPod und iPad sind gehören zwar immer noch einem riesigen Anhängerkreis an, aber es wird Zeit für etwas Neues.

Bonnington geht davon aus, dass eine Smartwatch den Trend kleiner Displays neu aufnehmen würde. Schon vor einigen Jahren konnte Apple mit seinem iPod Nano, den auch viele Nutzer als Armband nutzten, punkten. Eine Smartwatch-Linie könnte die Produktlinie von Apple fortsetzen. Gerade auch weil Verkauf von mobilen Geräten derzeit boomt.

Nun macht Apple gewiss nicht jeden Trend mit, aber bestimmte Entwicklungen werden aufgegriffen und dann meist zu einem Millionenprodukt umgesetzt. Für eine denkbare iWatch stünden in diesem Zusammenhang das Modell Pebble Smartwatch, die Sony Smartwatch sowie Martian und Metawatches als bereits erhältliche Modelle zur Inspiration zur Verfügung.

Für Apple sei es typisch zunächst andere Firmen neue Produkte zu entwickeln und diese dann in ihrem Interface Design und ihrer Software neu zu gestalten. Mit dem iPhone 5 hat Apple nicht zuletzt gezeigt, dass Geräte nun vermehrt auch per Audiosignal (Siri) gesteuert werden können. Komplizierte Bedienungen auf grafischen Menüs könnten mit der iWatch passé sein. Die Erwartungen an Apple sind, dass das Unternehmen etwas anderes als ein kompliziertes, grafisches oder eindimensionales Menü schafft.

Eine Herausforderung der iWatch wird die Akku-Leistung darstellen. Menschen tragen ihre Uhren meist ganz täglich. Genau wie die meisten Smartphones würde eine Smartwatch täglich aufgeladen werden müssen. Dafür sei aber bereits eine Funktion vorstellbar mit der die Uhr in der Nähe einer Ladestation aufgeladen werden könne ohne dass der Besitzer diese abnehmen müsse, so berichtet Patrick Beuth, Redakteur im Ressort Digital bei ZEIT ONLINE.

Wie sich Apple nun davon abheben kann, wird sich zeigen. Wired-Autorin Bonnington zitiert diesbezüglich nochmal Rotman Epps, die der Meinung ist, dass sich das Unternehmen besonders in zwei Punkten von seinen Konkurrenten unterscheiden müsste. Diese Punkte betreffen zum einen die Bildschirm-Technologie und zum anderen die Multifunktionalität. Apple sorgt beim ersten Punkt meist für viel positive Kritik, gerade in Bezug auf das erst kürzlich erschienene Retina Display. Apple Geräte sollen sich nicht nur gut verkaufen, sondern sollen dem Lebensstil entsprechen und die Menschen faszinieren.

Eine Smartwatch bringe den Vorteil, dass man nicht mehr in der Tasche nach seinem Handy kramen muss – das Gerät ist mobil und trotzdem fest tragbar. Die iWatch könne zudem als eine Art Entsperrcode für alle anderen Apple-Geräte fungieren. Ist der Besitzer in der Nähe, könne dies über die Smartwatch realisiert werden und die Geräte blieben selbstständig entriegelt, schreibt ZEIT ONLINE Redakteur Beuth.

Ob mit der iWatch alle Funktionen äquivalent zum iPhone abgedeckt werden können, ist eher unwahrscheinlich. Bonnington geht davon aus, dass Apple bereits Ende dieses Jahres eine Proto-iWatch vorstellen könnte, spätestens aber im nächsten Jahr. Und das könnte wichtig sein, denn Google arbeitet ja bekanntlich an seiner Google-Brille. 2014 könnte somit das entscheidende Jahr werden, indem es heißt: Uhr oder Brille?

 

(Grafik: iWhat ??? (c) Bloggerszene)

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