Dienstag , Juni 27 2017
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Interview: „Ich habe Mode und Hightech vor Augen“

Funktion und Design sind heutzutage nicht mehr zu trennen. Erst kürzlich haben wir über den Trend „wearable computing“ berichtet. Blogger Gerd nimmt sich diesem Thema auf seinem Blog wewearsmartwear.de an. Ursprünglich aus der Modeszene entsprungen, setzt er sich mit den neusten Design-Trends in der Technikbranche auseinander. Erst im April rief er seine Leser zur Blog-Parade „If I Had Glass“ auf. Im Interview verrät Gerd, was er damit bezwecken will und warum er gern über T-Shirts mit tShirtOS berichten würde.

Gerd, Du hast eine Blog-Parade mit dem Titel „If I Had Glass“ gestartet. Was verbirgt sich dahinter und warum interessierst Du Dich für Google Glass?

Die Brille von Google wird unser Leben beeinflussen. Positiv. Negativ. Spielerisch. In der Berufswelt. Und auch als Modeblogger sehe ich Auswirkungen auf die Auswahl meiner Brillengestell-Hersteller.

Grund genug sich dieses Stück Smart Wear als Blog-Parade im größeren Kreis vor Augen zu führen.

Welchen Anlass gab es für die Blog-Parade?

In den USA gab es vor ein paar Monaten einen Aufruf sich für eine Vorab-Brille zu bewerben. Doch leider galt diese Aktion nur für die USA. Warum nicht auch als Deutscher – und sei es als Google-fürchtender-Datenschützer – seine Meinung in einer konzentrierten Blog-Aktion sammeln?

Was erhoffst Du Dir von der Blog-Parade?

Genau eine Sammlung an Pro-Beiträgen, inklusive: „Will das Gadget, weil…“ bis hin zu „Auf keinen Fall, denn…“.

Konkrete Anwendungsideen für die Brille.

Als Bonus gibt es eine Einschätzung der rechtlichen Lage im Rahmen der Blog-Parade von einem Rechtsanwalt. Noch immer trudeln weitere Beiträge ein.

Ursprünglich kommst Du aus der Modewelt. Auf Deinem Blog wewearsmartwear.de setzt Du Dich mit Technik und Design auseinander. Warum ist es für Dich wichtig über die Vereinigung von Funktion und Design zu bloggen?

Meine beruflichen Wurzeln – gelernter Beruf – liegen in der Modewelt. Ich habe aber schon mit 11 Jahren mit dem Programmieren angefangen und mit 16 Datenbankapplikationen ge´code´t. Mit 22 war ich dann in einer Modeausbildung, 30 Mädels, ein Junge. Aber auch in dieser Zeit habe ich mich für mindestens genauso viel für CAD-Software zum Zuschnitt wie für das reine Nähen interessiert.

Produkte wie die i/o Denim, Dita von Teese in einem Kleid aus dem 3D-Drucker oder Kinofilme im Smartwear-Check bestimmen meine Gedankenwelt. Neben solchen Beiträgen verfasse ich auch immer wieder Kolumnen zum eigenen Modeverhalten, z.B. echte Männer tragen keine Übergangsjacken.

Welches Feedback erhältst Du als Blogger von Deinen Lesern bzw. auch von Designern?

Von Lesern, wenn ich die bisherigen Kommentare Revue passieren lasse, nur positives Feedback. Besonders meine Kolumnen kommen bei den Damen gut an, aber auch Männer melden sich via Kommentar.

Wenn Du als Blogger über ein bestimmtes, neues Design-Stück berichten dürftest, welches wäre das?

Backstage mit den Models vom Label DVF. Die Ladys trugen schon Google Glass auf der Fashion Week. Da habe ich dann ja Mode und Hightech vor Augen.

Und wenn es nur ein einzelnes Stück sein darf: Ein T-Shirt mit tShirtOS. Die Anbindung meines Smartphones als Display auf meinem T-Shirt finde ich schon eine tolle Idee. Allein um nicht mehr alle Bing Bang Theroy T-Shirt-Motive kaufen zu wollen. Da reicht dann schon ein Screen-Capture von Sheldon in Fun with Flags.

 

(Artikelfoto: Gerd Schröder, Blogger von wewearsmartwear.de (c) Gerd Schröder)

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