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Interview: „DIY ist für die Bloggerszene wie ein farbiger Regenbogen zwischen den Worten“

DIY, DIY, DIY – es gibt kaum einen Blogger, der über dieses Thema noch nicht gebloggt hat. Die DIY-Blogszene ist wie ein bunter Dschungel. Da fällt es schwer, Blogs zu finden über die wir euch genauer vorstellen wollen. Unsere Aufmerksamkeit erreichte jedoch der Blog Gingered Things. Was sich hinter dem Blog verbirgt und welche Bedeutung DIY für die Bloggerszene hat, verrät uns Macherin Daniela im Interview.

DIY bedeutet für die Bloggerszene soviel wie…?

Puh was für eine Frage. Ich kann eigentlich nur beantworten was DIY für mich bedeutet. Wenn ich etwas basteln kann, dann ist das für mich ganz viel auf einmal. Zum einen, der Ausgleich zum Alltagstrott. Aber auch Entspannung und Spannung zugleich. DIY ist für mich mein kleiner persönlicher Regenbogen. Vielleicht ist es das ja auch für die Bloggerszene… etwa Farbe zwischen all den vielen Worten.

Warum „Gingered Things“?

Gingered Things gibt es, weil ich schon seit ich denken kann gerne gebastelt habe. Meine Ideen mit anderen zu teilen und möglichst viele zu inspirieren ist das Schönste am Bloggen. Zudem ist mein Blog für mich wie eine kleine Schatzkiste in der ich alles sammle was mit gefällt. Vielleicht kennt ihr das ja auch, wenn man viele Ideen im Kopf hat, kann es helfen alles aufzuschreiben und somit seine Gedanken zu ordnen. Ähnlich ist es mit meinem Blog. Ich freue mich immer wieder wenn ich etwas umgesetzt und gezeigt habe. Im Blog ist es für immer abgelegt… wie ein kleiner Schatz eben.

Welche Bedeutung haben Fotos für dein Blog?

Fotos sind sehr wichtig. Zum einen geben sie schnell einen Einblick was ich gebastelt habe und machen hoffentlich Lust den Text dazu zu lesen. Zum anderen bringen sie natürlich auch Farbe in mein Blog. Hätte ich mehr Geduld könnte ich sicher noch mehr aus den Fotos herausholen, aber meistens ist es so, wenn ich mein Projekt fertig habe, kann ich es kaum abwarten, es zu zeigen und dann muss auch schon mal der ein oder andere Schnappschuss herhalten.

Was ist bis heute deine liebste DIY-Idee?

Eindeutig meine Fadenspiele. Schon bevor ich mein Blog ins Leben gerufen habe, spukte diese Idee in meinem Kopf herum. Ich arbeite gern mit Holz und liebe die Idee mit Nägeln Worte darauf festzuhalten. Einfach ein schönes Deko-Objekt, welches jeder so gestalten kann wie er möchte. Alles was sich für jeden individualisieren und anpassen lässt ist optimal zum Nachbasteln geeignet. Letztendlich liegt mir aber jede Idee am Herzen. Wenn ich mir erst einmal etwas ausgedacht habe, kann ich kaum noch ruhig schlafen bis ich es umgesetzt habe.

In welchen Bloggernetzwerken bist du integriert?

Ich hab da ehrlich gesagt etwas den Überblick verloren, da ich in den letzten Monaten kaum dazu gekommen bin mein Blog mit Inhalt zu füllen, haben auch die Netzwerke leider etwas gelitten. Aber man findet mich bei Pinterest, Facebook, Handmadekultur, IdeenLounge, Bloglovin, Bloggerei und zukünftig natürlich auch bei Bloggerszene.

Welchen Vorteil schaffen diese Netzwerke für Blogger?

Das Tolle ist, dass man so seine Ideen mit noch mehr Menschen teilen und so auf sich aufmerksam machen kann. Ohne Feedback verliert man irgendwann die Motivation und durch die vielen Netzwerke ist leichter gehört bzw. gesehen zu werden. Allerdings muss ich sagen, dass mir im Moment leider die Zeit fehlt die ganzen Netzwerke zu pflegen. Ich hoffe das ändert sich bald.

Wenn du Bloggen mit einem Rezept vergleichen müsstest, welche drei wichtigen Zutaten sind dann wichtig?

Ehrlichkeit, Spaß und Charme. Man sollte auf jeden Fall man selbst bleiben und sich nicht verstellen. Wichtig ist aber auch, dass man Spaß an dem hat was man tut bzw. worüber man schreibt. Nur so kann man andere inspirieren und motivieren. Das Bloglayout muss nicht unbedingt ein ausgeklügeltes Design haben, aber ein gewisser Charme sollte schon vorhanden sein. Wie bei einem guten Essen, trägt auch der Anblick eines Blogs zum Genuss bei.

 

(Foto: Daniela, Bloggerin von Gingered Things (c) Daniela Fugger)

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