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Interview: “Ich arbeite nur mit Firmen zusammen, deren Konzept ich auch vertrete“

2003 wurde der erste Fashion-Blogger zur New Yorker Fashion Week eingeladen. Das ist mittlerweile 10 Jahre her. Seitdem haben viele modebegeisterte Fans ihre Fashion-Vorlieben auf ihrem eigenen Blog eine persönliche Stimme verliehen. Eine bessere Werbung für Designer kann es eigentlich gar nicht geben. Die Zusammenarbeit zwischen Designern und Bloggern hat sich seitdem intensiviert. 2007 lud Chanel das erste Mal Blogger zu einer ihrer Shows ein. Einer der erfolgreichen Fashion-Blogger in Deutschland ist Oliver Milczarek mit seinem Blog fashionwhisper.com. Im Interview verrät Oliver, was sein Erfolgsrezept ist.

Oliver, Du bist der Kreateur von fashionwhisper.com. Warum, wie und wann bist Du auf die Idee gekommen Deinen eigenen Fashion-Blog ins Leben zu rufen?

Die ersten Fashion-Blogger, denen ich folgte bzw. folge sind mittlerweile wirklich einflussreiche Personen in der Modewelt geworden. Ein Beispiel ist Pelayo Diaz von katelovesme.net. Ich gönne jedem den Erfolg und finde jeder sollte das Beste daraus machen! Konkurrenz verspüre ich persönlich nicht wirklich, aber das kommt auch immer auf die Person selbst an. Ich hab beispielsweise in der Zeit, seitdem ich blogge, sehr viele neue, gute Freunde kennengelernt.

Auf Deinem Blog bekommt man den Eindruck, dass die Items, die Du vorstellst ziemlich teuer sind. Investierst Du Dein eigenes Geld in die Klamotten oder bekommst Du oft etwas von Modehäusern zugesandt, was Du dann auf Deinem Blog präsentierst?

Ich habe neben der Schule zwei Jobs und finanziere mir somit alles selbst. Zum einen arbeite ich am Wochenende als Kellner und zum anderen schreibe ich in der Woche für ein kleines lokales Magazin. Ich investiere mein Geld lieber in Items, hinter denen ich wirklich sehr her bin und kombiniere diese dann mit allen möglichen Sachen von „normalen“ Stores wie H&M oder ZARA. Natürlich ergeben sich dabei manchmal für Blogger einige tolle Gelegenheiten, an das eine oder andere Teil zu kommen. Seit meinem Blog-Beginn arbeite ich jedoch nur mit Firmen zusammen, deren Konzept ich auch vertrete. Somit sind es immer auch Sachen, die ich mir selbst kaufen würde.

Deine Posen auf den Fotos wirken sehr fashion-like und professionell. Studierst Du sie ein, wie beispielsweise den leicht geöffneten Mund, der ja eine übliche Pose im Fashion und Model-Business ist?

Die Bilder entstehen meist sehr spontan, ganz oft einfach gleich nach der Schule. Um ehrlich zu sein, mache ich mir dabei nicht so viele Gedanken über Komposition etc. Außer vielleicht, dass ich auf den Bildern auch öfter mal lachen sollte.

Thema Zukunftspläne: Könntest Du Dir vorstellen einmal Designer zu werden oder für ein Hochglanzmagazin die Moderedaktion zu übernehmen? Oder hast du vielleicht ganz andere Pläne?

Nach der Schule möchte ich erst einmal Marketing/Markenmanagement mit dem Schwerpunkt Luxury Management studieren.

Und wer verbirgt sich eigentlich hinter „Fashion-Oliver“? Was machst Du in Deiner (Frei)Zeit sonst? Freunde? Familie?

Ich versuche so viel Zeit wie möglich entspannt zu verbringen. Dazu gehört es für mich, zu reisen, spannende Städte zu besuchen oder mich einfach mit meinen Besten auf einen Kaffee in der Stadt zu treffen. Eben alles dass, worauf ich gerade Lust habe.

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