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Wie wichtig ist die Internetpräsenz für klein- und mittelständische Unternehmen?

Selbständigkeit gibt es natürlich nicht nur im Internet, sondern auch außerhalb. Wie können beide jedoch verbunden werden? Viele kleine und mittelständische Unternehmen wollen sich besser vernetzen, wissen aber nicht genau wie sie das online erreichen können. Für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) stellt sich hier die Frage nach einer effektiven und erfolgreichen Internetpräsenz.

Zu der erfolgreichen Internetpräsenz eines Unternehmens gehört eine durchdachte Online-Strategie. Ohne Konzept, kein erfolgreicher Auftritt im Netz. Für KMU’s stehen in diesem Zusammenhang viele Agenturen zur Betreuung der Online-Präsenz zur Verfügung. Ein paar Euro sollte man bereit sein in diese Betreuung zu investieren, denn ein gutes Marketing hilft Kunden zu gewinnen und das eigene Unternehmen einer breiten Öffentlichkeit (gerade im Internet) angemessen zu präsentieren. Und was gehört zu einem erfolgreichen Online-Konzept für KMUs auf jeden Fall dazu?

Ein Unternehmensblog fördert die interne und externe Kommunikation

Sich einen Unternehmensblog anzulegen ist auch für kleine und mittelständische Unternehmen ratsam. Gerade in diesem Bereich ist die Betreuung von Kunden wichtig. Eine gute Kundenbetreuung schafft positive Mundpropaganda und eine erhöhte Reichweite. Und diese ist im kleinen und mittelständischen Bereich essentiell, denn dort lebt man von seinen Stammkunden und freut sich stets über neu gewonnene Kunden. Ein Blog hilft das Unternehmen greifbar und transparenter nach außen darzustellen.

Durch Berichte oder Posts aus dem Unternehmen sowie die Vorstellung einzelner Mitarbeiter wirkt das Unternehmen nahbar. Zudem fühlen sich Mitarbeiter durch interne Kommunikation besser einbezogen. Auch der interne Austausch kann so befördert werden. Daneben wird das Unternehmen für Kunden transparenter. Sie können sich besser vorstellen, wer die Mitarbeiter sind und wer für welche Bereiche zuständig ist.

Ein Blog hilft bei der Darstellung der Unternehmenskompetenz. Der Blogauftritt schafft eine noch persönlichere Ebene mit den bereits bestehenden Kunden oder potenziellen Neukunden. Er schafft eine Ebene, auf der Kunden sich regelmäßig über die Angebote und Entwicklungen im Unternehmen informieren können. Potenzielle Kunden können sich hingegen zunächst einmal darüber informieren mit wem sie es zu tun haben.

Vergessen Sie die Social-Media-Plugins nicht

Ganz wichtig für ein effektives Online Marketing ist die Implementierung von Social-Media-Tools. Bevor man diese Tools implementiert, sollte man sich überlegen, was man mit seiner Kampagne erreichen will. Es lohnt nicht, sich auf Social-Media-Tools zu stürzen bloß weil „alle anderen es auch haben oder nutzen“. In einem Whitepaper stellt David Hopkins vier entscheidende Aspekte vor, die für das Betreiben von Social-Media-Tools sprechen:

  1. Analysieren Sie den IST-Zustand (Wie „Social“ ist ihr Unternehmen bereits?).
  2. Bestimmen Sie die Zielgruppe(n) – Wen genau wollen Sie mit Ihren Social Media-Aktivitäten ansprechen/erreichen?
  3. Definition der Ziele (Kundendialog, Personal-Recruiting, Kundenbindung, Promotion von besonderen Aktionen, Branding etc.).
  4. Setzen Sie möglichst einen (groben) Redaktionsplan auf, der Ihnen als Leitfaden für die Platzierung von verschiedenen Inhalten und der Planung sowie Koordinierung zukünftiger Postings dient).

Wenn das Konzept steht, können die gewünschten Social-Media-Tools installiert und mit dem Website-Auftritt verbunden werden. Bei den Postings sollte man dann darauf auch, dass besonders News auf dem Netzwerk geteilt werden. Nach und nach werden mehr Leser bzw. „Likes“ kommen, die die Reichweite der Website erhöhen. Natürlich ist es notwendig dafür aktiv zu sein, d.h. auch News von anderen Unternehmen zu teilen oder zu kommentieren. Über die Social-Media-Kanäle können auch Marketingaktionen, Kooperationen, Produktneuheiten, Tipps und Tricks, Mitarbeiter-Vorstellungen o.ä. erfolgen. Bei der Veröffentlichung eines solchen Posts sollte stets darauf geachtet werden, dass der jeweilige Content ausgeglichen dargestellt wird. Soll heißen: Ist der Post nicht zu textlastig? Ist ein passendes Bild dabei, was bereits mehr ausdrückt als vielleicht nur ein Absatz?

No Gos!

Natürlich gibt es auch bestimmte No Go’s bei einem Online Auftritt. Auch hier hat David Hopkins einige Tipps in einem Whitepaper zusammen gestellt, die besonders vermeiden sollte:

  1. Nicht zuhören, nicht antworten.
  2. Beiträge ohne Hinweis löschen.
  3. Keinen Mehrwert liefern.
  4. Ungeprüft teilen und „liken“.
  5. Nur selten Inhalte posten.

Habt ihr weitere Vorschläge oder Erfahrungen bei Online-Auftritten von KMUs? Wir freuen uns auf eure Kommentare.

 

(Grafik: Kleine und mittelständische Unternehmen gehen online (c) Bloggerszene)

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