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Instant Trust über Social Media

Was haben TV und Internet gemeinsam? Beides sind Medien, die geradewegs von ihren Nutzern konsumiert werden. Aber Nutzer zu locken ist meist leichter als sie zu halten. Deshalb ist es für beide Medien oft ein Fluch und ein Segen zugleich, dass der Nutzer „die Macht hat“. Websites und Blogs bemühen sich stets um eine wachsende Leserschaft. Instant Trust scheint hier das Zauberwort, meint jedenfalls Social Media Experte Franciso.

Was ist Instant Trust?

Instant Trust könnte man wörtlich als unmittelbares Vertrauen übersetzen. Aber das klingt vielleicht etwas abstrakt, wenn man über Webseiten, Blogs und Soziale Medien spricht. Pragmatischer beschrieben, kann man es eher als Seiten-Magnet darstellen. Ein Magnet, der User anzieht und nicht mehr loslässt. Doch wie baut man diesen Magnet auf?

Wie baut ihr Instant Trust über Social Media auf?

Meist haben die Webseitenbetreiber für die Wirkung ihres Magneten nicht mehr als eine Sekunde. Social Media Experte Francisco setzt das Wohlgefühl, welches der User instinktiv mit einer Seite fühlen soll an oberste Stelle. Dieses Wohlgefühl soll den User soweit führen, dass er sich länger auf der Website aufhält, sich in eine Mailingliste oder einen Newsfeed einträgt, eventuell zum Kauf eines Produktes verleitet oder zum Folgen eines Social Media Kanals angeregt wird. Was trägt jedoch dazu bei, dass der Magnet stark ist? Francisco gibt mehrere Punkte als Anregung:

„Der Human Factor“

Der „Human Factor“ ist entscheidend. Menschen gehen gern Verbindungen mit anderen Menschen ein –abstrakte Unternehmen oder Institutionen sind eher weniger verlockend. Eine gewisse Bodenständigkeit und Menschlichkeit bleibt für eine Website oder einen Blog also unvermeidlich. Den „Human Factor“ kann man auf einer Seite bzw. einem Blog besonders erreichen, wenn man den Autor, Blogger und/oder das gesamte Team mit einer kurzen Beschreibung und einem Foto vorstellt. Wichtig dabei ist auch, die Erreichbarkeit über Facebook, Twitter oder Google+ zu integrieren. Auch der „Like-Button“ sollte mit integriert werden. Damit können einzelne Beiträge „geliked“ werden, welche dann im Netzwerk angezeigt und somit auch von vielen anderen Usern gelesen werden. Dieser Synergieeffekt wirkt sich meist positiv auf die Leserzahlen und auch auf das Wachstum neuer „Follower“ aus. Sehen die Leute, dass ihre „Freunde“ etwas „geliked“ haben, ist die Tendenz größer, dass sie dort ebenso hineinschauen. Bekannte Gesichter fördern den Synergieeffekt.

„Das Web Design“

Design spielt immer eine große Rolle, gerade weil es einen indirekten Einfluss auf die User ausübt. Design spricht User an, ob sie es bewusst wahrnehmen oder nicht. Franciso schreibt, dass das Design eine Seite nicht nur cool aussehen lassen soll, sondern es soll vor allem eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte, die den Blog oder die Website unterstützt und bestenfalls einen erweiterten Blick entwirft. Wichtig hierbei ist, – aber natürlich auch sehr schwierig – dass der User innerhalb von Sekunden angesprochen wird. Wenn man eine Seite oder einen Blog anlegt, sollte das Template daher vorher gut durchdacht sein. Im Design integriert sind natürlich auch die Bilder, Fotos und Grafiken der Seite. Total in ist im Moment der Instagram Filter. Instagram betreibt bereits eine Social Media Plattform, auf der Bilder im Instagram Stil geteilt und von anderen angeschaut werden können. Auch diesen Kanal haben bereits viele für sich entdeckt.

Auch die richtige Positionierung von Medienpartnern und Sponsoren ist wichtig für das Design. Die Logos sollten indirekt, und trotzdem visuell bemerkbar auf der Seite integriert werden. Am besten macht sich das entweder am Rand oder in einer Fußzeile. Genau das gleiche gilt natürlich auch für das Einfügen von Social Media Buttons. Diese können bereits mit der Auswahl eines passenden Templates an das Design angepasst werden.

Und immer daran denken, ein unpassendes Design richtet meist mehr Schaden an als ein mittelmäßiges Design positiven Anstoß gibt.

„Das Engagement“

Content, der mehrmals geteilt wird, untersteht einer höheren Wahrscheinlichkeit gelesen zu werden. Mehrfach geteilter Content regt andere zudem an, den Content weiter zu teilen. User tendieren dazu einen Link, der keine weiteren „Likes“ oder „Shares“ zu verzeichnen hat, als nicht gelesen einzuordnen (auch wenn dies nicht unbedingt der Tatsache entsprechen muss). Das Gleiche gilt auch für Blog Kommentare. Engagement ist in diesem Fall das A und O. Wer Engagement auf anderen Seiten zeigt, wird auch Kommentare, „Likes“ etc. auf seiner eigenen Seite wieder finden.

„Die Zahlen“

Die Zahlen der „Follower“, Fans und „Subscriber“ verraten oft viel über die Reichweite einer Seite. Je höher die Zahlen, desto höher natürlich auch die Reichweite. Will man jemanden oder einer Institution über Facebook, Twitter oder Google+ folgen, sollte man also immer auch ein Auge auf deren „Follower“-Zahlen haben. Günstig ist es natürlich, wenn ein „Großer“ auf die eigene Seite aufmerksam wird und dadurch höhere „Follower“-Zahlen entstehen. Experte Franciso nennt dies Social Proof.

 

(Foto: Welche Social Media Tools wirken als Magnet? (c) segovax/pixelio.de)

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