Donnerstag , Februar 23 2017
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Der Blog als Projekt

Jeder Blog ist auch ein Projekt. Daher lassen sich Strategien aus dem Projektmanagement auch auf Blogs anwenden. Per Definition ist ein Projekt im Gegensatz zu einem Blog allerdings zeitlich begrenzt. Definitionsphase, Planung und Durchführung sind aber ähnlich. Zunächst muss man sich als Blogger darüber klar werden, um was für einen Blog/ein Projekt es sich handelt. Was sind die Ziele, die ich mit dem Blog erreichen möchte? Welche zeitlichen und materiellen Mittel habe ich? Wenn man bereits an dieser Stelle feststellt, dass man wenig Zeit für einen Blog hat, ein geeignetes Thema fehlt oder Material fehlt (wenn der PC beispielsweise nicht mehr auf dem neuesten Stand ist), ist die Zeit für einen Blog gerade schlecht. Wenn jedoch alle Grundvoraussetzungen (Thema, Zeit, Materialien, etc.) passen, kann es los gehen.

In der ersten Phase, der Definintion, sollte man sich fragen, was man genau machen will. Es ist sinnvoll, die aufgestellten Ziele genau aufzuschreiben und einen ersten Plan zu Organisation und Struktur zu machen.

In der zweiten Phase geht es an die genaue Planung: Wie will ich mein Projekt machen? In dieser Phase kann man Arbeitsschritte und Aufgaben bündeln und einen Ablauf- und Strukturplan erstellen. Für Blogger bedeutet dies, dass man festlegen sollte, wie oft und wann man einen Beitrag veröffentlichen möchte, wann er geschrieben wird und wann dafür recherchiert wird. Auch der Zeitaufwand für soziale Netzwerke kann direkt mit eingeplant werden. Ein übersichtlicher Zeitplan hilft dabei, den Blog effizient und erfolgreich aufzubauen, besonders wenn das Ziel ist, in absehbarer Zeit mit dem Blog Geld zu verdienen.

Während der Durchführungsphase geht es ganz praktisch darum, Beiträge zu recherchieren, zu schreiben und zu veröffentlichen. Allerdings sollte man in dieser Phase auch immer wieder in einen Beobachtermodus wechseln und schauen, wie sich der Blog entwickelt. Die Kennzahlen von Google Analytics und Nutzerkommentare sind dabei hilfreich. Wenn zu erkennen ist, dass etwas nicht so läuft, wie geplant, müssen sofort Gegenmaßnahmen eingeleitet werden und etwas verändert werden.

Bei Projekten, die irgendwann abgeschlossen sind, käme an vierter Stelle der Abschluss, bei der man sich die Frage stellt, wie das Projekt gelaufen ist. Diese Phase fällt bei Blogs eher in den dritten Schritt. Von Zeit zu Zeit ist ein Update sinnvoll, ob man noch auf dem eingeschlagenen Weg ist oder ob sich – egal, ob von innen oder außen – Dinge verändert haben. Was ist in der letzten Zeit gut, was schlecht gelaufen? Eine regelmäßige Analyse ist hilfreich, um Fehler zu vermeiden und zu korrigieren und den Blog zu optimieren.

Bildquelle: Pixabay.com

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