Sonntag , Mai 28 2017
Banner
Neuigkeiten
Startseite / TECHNIK / Datensicherheit in der Cloud

Datensicherheit in der Cloud

Nicht nur für Blogger bringt die Datenspeicherung in der Cloud einige große Vorteile mit sich. Zum einen sind die Daten von überall aus der Welt und jedem Endgerät sofort verfügbar, zum anderen sind Sie vor heimischen Viren, Systemabstürzen und sonstigen Problemen gesichert und somit besteht eine gewisse Datensicherheit. Zusätzlich werden bei den meisten Anbietern einige GB an Speicherplatz komplett kostenlos zur Verfügung gestellt.

Die Gefahren der Cloud

Der Vorteil der ständigen Erreichbarkeit ist jedoch gleichzeitig auch die größte Gefahr von in der Cloud abgelegten Dateien. Sowohl Regierungen als auch Großkonzerne scheinen die Daten ausspionieren zu können und sind auch bereit, davon Gebrauch zu machen. Davon abgesehen besteht selbstverständlich auch hier die Gefahr der Datensicherheit, Opfer eines Angriffs von Cyberkriminellen zu werden. Vor allem Firmen entsteht aus gestohlenen Daten ein großer finanzieller Schaden. Jeder, der mit seinen Daten Geld verdient, sollte sich darum Gedanken machen, wie sicher sie wirklich abgelegt sind. Aber selbst Privatpersonen, die nur ein paar Schnappschüsse des letzten Urlaubes in der Cloud ablegen, riskieren zumindest ihre Privatsphäre und ihren Datenschutz.

Cloud-Sicherheit ist nicht gleich Cloud-Sicherheit

Viele Sicherheitssoftwarehersteller werben bei ihren Produkten mit der Cloud-Sicherheit. In der Regel schützt diese jedoch keine Dateien, die in der Cloud abgelegt wurden. Die Funktion beschreibt lediglich, dass die Datenbanken mit den Malwaresignaturen in der Cloud abgelegt sind und so schneller reagieren als statische Datenbanken, die auf dem Computer abgelegt wurden. Nutzer müssen somit ihre Sicherheitsprogramme nicht mehr so  oft updaten, zudem reagieren die Datenbanken in der Cloud schneller auf neue Bedrohungen. Mit Cloud Sicherheit in Sinne von Datenschutz in der Cloud hat diese Funktion jedoch nichts zu tun.

Um für mehr Sicherheit auf Ihrem Laptop, PC oder Handy zu sorgen,  können sie auf dem Vergleichsportal Netzsieger.de mit ausführlichen Empfehlungen zur Wahl von Sicherheitsprogrammen eine Überblick bekommen.

Rechtsicherheit

Verträge mit Cloud-Anbietern lassen sich rechtlich nicht immer eindeutig zuordnen. Je nach Nutzungsverhalten kann es sich um einen Mietvertrag, Werkvertrag oder Dienstvertrag handeln. Nutzer sollten dahinter die AGB des Anbieters genau lesen, um die Vertragsbedingungen zu kennen. Bei europäischen Anbietern ist zudem immer das deutsche Datenschutzrecht anwendbar. Dies greift allerdings nur bei personenbezogenen Daten. Für Anbieter außerhalb Europas gelten diese Gesetze nicht, zudem ist hier das Datenschutzniveau häufig nicht so ausgeprägt, wie in Deutschland. Nutzer sollten außereuropäische Anbieter daher lieber meiden.

Fazit

Im Ergebnis überwiegen die Vorteile der Cloud, den Gefahren die sie mit sich bringt. Vor allem die Verschlüsselung der Dateien ist eine gute Lösung, um Fremdzugriff zu verhindern. Der Zugriff auf die Cloud sollte übrigens mit einem sicheren Passwort geschützt werden. Beliebte Passwörter sind nach wie vor 123456, qwertz oder Passwort. Diese Passwörter sollten Nutzer auf keinen Fall verwenden. Alphanumerische Passwörter mit Sonderzeichen aus Passwortgeneratoren bieten hier eine wesentlich höhere Sicherheit. So geschützt spricht nichts gegen die Nutzung der Cloud.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*


*