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Blogger-Interview: „Gebloggt wird, was mir wichtig ist“

Unser heutiges Interview führten wir mit einem Blogger, der mit Herzblut dabei ist und froh darüber ist, dass er für sich selbst und nicht für Geld oder mehr Klicks bloggen muss. Ich freue mich, dass er zur Verfügung gestanden hat.

Wer bist Du und seit wann bloggst Du?

Mein Name ist Bastian und ich blogge seit 2009. Davor habe ich aber schon für ein Onlinemagazin geschrieben.

Wie heißt Dein Blog und worüber schreibst Du?

Mein Blog heißt „lifesoundsreal.de – Musik. Technik. Digitaler Lifestyle“ und ist Anfang 2009 aus dem Online-Magazin Sellfish.de entstanden. Zunächst hatte sich das Blog auf die bekannten Themen wie Musik-Reviews, Interviews, Tourpräsentationen etc. beschränkt. Im Laufe der Zeit hat sich das Themenspektrum nach und nach erweitert: Ein Hauptaugenmerk von lifesoundsreal.de liegt weiterhin auf der Musik, aber inzwischen sind auch Themen aus der Welt der Technik und dem digitalen Zeitgeschehen hinzugekommen. Meine Blogbeschreibung lautet deshalb: Unabhängig gebloggt zum digitalen Lifestyle. Neuigkeiten, Empfehlungen und Meinungen zu Musik, Technik, Gesellschaft und dem Rest des digitalen Wahnsinns.

Wie viele Leser hat Dein Blog durchschnittlich im Monat?

Momentan habe ich ca. 3.000 bis 4.000 Leser im Monat. Das ist zwar nicht berauschend, aber ich bin ganz zufrieden – zumal die Leserschaft von Monat zu Monat wächst.

Bloggst Du “just for fun” oder “mit der Absicht, Geld zu verdienen”?

Ich blogge in erster Linie für mich selbst – wenn das auch noch andere Leute interessiert, die meine Artikel lesen und kommentieren umso besser. Ich verspüre deshalb auch nicht den Druck um jeden Preis ständig etwas zu posten: Gebloggt wird, was mir wichtig ist. Wenn dann ab und zu jemand auf meine Adsense-Werbung klickt ist das natürlich schön, aber nicht Ziel meines Blogs.

Wieviel Umsatz machst Du mit Deinem Blog ungefähr?

Das hält sich stark in Grenzen, und so genau kann ich das gar nicht sagen. Es ist nicht mehr als ein „Taschengeld“, aber zum Glück geht es darum ja nicht.

Wie machst Du Deinen Blog bekannt?

Ich nutze die Mittel, die mir durch Social Media Marketing zur Verfügung stehen: Also Seiten auf facebook und Google+. Zudem nutze ich Twitter und RSS-Feeds zu diversen Blogverzeichnissen. Ansonsten hoffe ich darauf, dass meine Inhalte überzeugen und mein Blog gefunden wird. SEO betreibe ich nicht großartig – (sinnvolle) Kommentare auf anderen Blogs bringen auch immer etwas.

Welche Plugins sollte man auf jeden Fall installiert haben und warum?

Plugins sind bei Blogger.com ein großes Thema. Die klassische „Teilen“-Funktion ist natürlich wichtig. Sonstige Plugin-Möglichkeiten auf Blogger.com sind eher unauffällig, so richtig können wir mit WordPress allerdings nicht mithalten – aber ich glaube auch nicht, dass das einen großen Unterschied macht.

Welche Blogs sollte man auf jeden Fall abonnieren?

Ich habe u.a. den BILD Blog, das Design Tagebuch, Indie Blogger und Engadget in meinem Feedreader. Diese spiegeln meine Interessen ganz gut wider. Zudem abonniere ich den VW Polo Blog.

Gab es zu Deinem Blog schon einmal ein kurioses Ereignis?

Ein Blogpost erhielt an einem Tag ziemlich viele Klicks. Das war natürlich toll – zumal es ein unterstützenswertes Thema war.

Wovon sollten Blogger definitiv die Finger lassen?

Ich halte nichts davon, Artikel nur darauf abzurichten, möglichst viele Klicks und Besucher zu bekommen. Sonst würde ich jeden Tag zehn iPhone5-Posts verfassen oder über sonstige Apple-Gerüchte schwadronieren. Das sollte nicht das Ziel eines Bloggers sein. Inhalte sind wichtiger als Klickzahlen und je mehr guten Inhalt man liefert, desto mehr Besucher werden auch kommen. Hier gilt das alte Sprichwort: Content is king.

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