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Bloggen als Job – das geht?!

Kann man sich eigentlich seinen Lebensunterhalt mit einem Blog verdienen? Viele belächeln diese Frage mit einem klaren Nein. Bloggen sei etwas Vergängliches, nichts von langer Dauer. Wie könne man denn mit „ein bißchen Internet“ sein Geld verdienen? Es muss an diesem Punkt ganz klar gesagt werden, dass nicht das Bloggen an sich, sondern das Thema des Blogs, die Mühe, die man in den Blog steckt und die Organisation entscheidend für das Überleben des Blogs sind. Nicht jeder Blog wird in den weitläufigen Pfaden des Internets überleben, aber wer hart arbeitet und sich einen detaillierten Plan setzt, dem stehen alle Türen offen. Für den Erfolg eines Blogs ist ausschlaggebend, dass nicht die Quantität des Daten-Traffic den Umsatz bringt, sondern die Qualität des Daten-Traffics.

Wichtig ist es ein Thema zu finden, welches aktuell und ansprechend ist sowie auch viele Leser anzieht. In dem Vorfeld lohnt es darüber nachzudenken, was Leser ansprechen könnte. Hat man eine Idee, sollte man sich genau überlegen mit welchen Beiträgen, Layout und anderen Informationen man die Leser dazu ansprechen kann. Es gilt nicht darum, willkürlich zu fischen, sondern dort zu fischen, wo Fische zu finden sind. Dies ist eine sehr schwierige und vielleicht auch langwierige Aufgabe, aber es wäre ein Trugschluss davon auszugehen, dass sich „schon alles von selbst regeln wird“.

Der große Schritt sollte sich in diesem Zusammenhang aus mehreren kleinen Schritten nähren.

1. Blogger unterstützen sich. In der Blogosphäre sind alle Blogger gleich. Jeder ist auf die Unterstützung der anderen angewiesen. Aus diesem Grund sollte man, wie es auch im realen Leben sein sollte, Kommunikation pflegen. Dafür kann man beispielsweise Gastbeiträge für andere Blogs schreiben und freundlich darum bitten durch einen back link auf den eigenen Blog zu verweisen. Es gilt darauf zu achten, dass man sich Blogs sucht, die ähnliche Themen präsentieren. Es bringt nichts, sich unter Bloggern bekannt zu machen, die nichts mit dem eigenen Thema zu tun haben.

Manchmal reicht es auch einfach nur einen Kommentar zu posten. Es müssen nicht immer back links gesetzt werden. Kommentare führen zu einem höheren Bekanntheitsgrad unter den Bloggern. Weniger ist manchmal einfach mehr.

2. SEO verbessert den Qualitäts-Traffic. S(earch)E(ngine)O(ptimized) schreiben bringt den Blog bei den Suchmaschinen unter die ersten Pageranks. Alle User verwenden beim Suchen bestimmte Begriffe oder Phrasen, die meist sehr spezifisch darauf hinweisen, was gesucht wird: ob Name, Ort, Institution oder Veranstaltung. Diese Keywords sollten unbedingt in die Schreibe mit eingebaut und als solche im CMS gekennzeichnet werden. Meist bestehen die Keywords aus mehreren Wörtern, sind also eher Phrasen. Jeder Blog-Beitrag sollte demnach suchmaschinenoptimiert aufgebaut werden.

3. Werbung sollte richtig platziert werden. Betreibt man einen Blog, mit dem man auch Produkte verkaufen möchte, ist es wichtig, diese ans Ende des Beitrags oder zumindest auf die Seite des Beitrags zu setzen. Am Ende ist die Wahrscheinlichkeit am Höchsten, dass die Produkte tatsächlich gekauft werden.

4. Email-Marketing ist immer noch eines der effektivsten Mittel, einen Blog bekannt zu machen. Viele sehen Email Marketing als veraltet an, aber Emails werden doch von jedem User mindestens einmal pro Tag abgerufen. Gestaltet man die Email entsprechend ansprechend, kann man sicher sein, dass der Zugriff auf den Blog dadurch steigt.

Es ist durchaus möglich sich mit seinem Blog den Lebensunterhalt zu verdienen. Man sollte den steinigen Weg nicht unterschätzen, aber mit genügend Zeit, Organisation und Ausdauer kann man auf jeden Fall dorthin gelangen.

 

(Redaktion, Foto: Glühbirne (c) JMG/pixelio.de, Lebensunterhalt (c) Paulwip/pixelio.de, Internet Wörter (c) Tony Hegewald/pixelio.de )

4 Kommentare

  1. kriss kross slater

    Ich habe eine Kritik zu äußern! Es geht beim Bloggen nicht darum ein Thema zu finden, über das man schreiben sollte, sondern darum seine Leidenschaft oder sein Hobby zum Thema zu machen. Wer kein Hobby oder keine Leidenschaft hat, und dann auch noch über keine „Schreibe“ verfügt, sollte die Finger davon lassen. Ansonsten sind Blogger und Blogs gerne willkommen, wenn sie interessante Themen behandeln. Das kann die Bloggerszene nur bereichern und den Lesern viele Tiefe Einblicke geben.

    • Sehe das genauso. Nicht jeder ist zum Schreiben geboren. Wie auch nicht jeder zum Marathonlauf. Ohne ein gewisses Talent und Interesse wird ein zu schneller Entschluss darin enden, was zu viele Blogs heutzutage sind: Tot!

  2. Vielen Dank für Eure Anmerkungen. Sicherlich ist es wichtig eine Leidenschaft zu haben über die man berichten kann, egal in welcher Form. Es kann ja auch per Video oder Audio verwirklicht werden. Das ist ja gerade das schöne am Blog, gestalterisch sind wenig Grenzen gesetzt. Trotzdem gibt es ja auch Blogger, die für eine Institution oder ein Medium bloggen. Gehen diese Blogger auch immer ihren Leidenschaften nach oder vertreten sie vielmehr die Linie des Mediums? Wir freuen uns über weitere Kommentare.

  3. Das das geht (mit dem Bloggen Geld verdienen) haben ja schon jede Menge Blogger bewiesen (und beweisen es immer noch), an dieser Stelle will ich nur mal auf Peer von Selbstständig im Netz hinweisen, der bis vor kurzem sogar seine eindrucksvollen Zahlen monatlich veröffentlicht hat. Auch veröffentlicht er immer mal wieder die Einnahmen anderer Blogs, da wird z.T. richtig Geld verdient. Aber das klappt halt nur, wenn man hinter dem Thema des Blogs steht, das heißt dafür brennt und es eben nicht nur wegen dem Geld macht, denn genau dann wird keins rüber kommen. Also erst kommt die Passion und später das Geld…

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