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Blog-Portal Storylane für Neunutzer dicht gemacht

Vor vier Wochen wurde das Blog-Portal Storylane von Facebook gekauft. Facebook möchte damit seine News Feeds um mehr Inhalte erweitern.

Die Idee von Storylane begann vor ca. zwei Jahren. Die Intension war es Menschen durch Storylane auf ergiebige und bedeutende Weise zu verknüpfen. Storylane-Nutzer sollten mehr und intensiver durch die Plattform kommunizieren können. Diesbezüglich konnten die Mitglieder ihre Erlebnisberichte oder „Stories“ veröffentlichen und durch andere Nutzer kommentieren oder bewerten lassen. Jonathan Gheller – Storylane Gründer – schreibt: „We took on a mission – trying to help people better communicate who they are and what they care about, improve the way we do business with each other, find love and make new friendships. And at the heart of this work has always been our drive to build a more genuine online identity.”

Im Fokus von Storylane steht die Bildung einer Online Identity. Damit ist wohl die reguläre und persönliche Präsenz im Netz gemeint. Vorteil: Man kann mit Personen Networken, die in die gewünschte Zielgruppe passen. Nachteil: Man weiß nie, ob ihre Angaben auch stimmen. Fraglich bleibt, ob sich auf einem Blog-Portal eine Online Identität im Sinne einer professionellen Selbstdarstellung eignet. Dafür sind wohl eher Social Media Netzwerke wie LinkedIn oder Xing geeignet. Natürlich sind diese auch in zahlreicher Weise auf Facebook vertreten. Vielleicht auch deshalb die Kooperation mit Facebook?

„After a lot of discussions with Facebook about how our teams might work together to have even greater impact, we are announcing that the Storylane team will be joining Facebook”, so Gheller. Die Storylaner sehen in dieser Zusammenarbeit spannende Möglichkeiten für das Start-up. Da Facebook ebenso die ursprüngliche Idee vertritt, Menschen miteinander zu vernetzen, sehen die Vertreter von Storylane keine Hindernisse für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Im Moment werden alle Texte der Nutzer auf andere Plattformen oder Ebenen transferiert. Nähere Informationen dazu gab Gheller nicht. Er versicherte den Mitgliedern allerdings, dass die veröffentlichten Beiträge nicht in den rechtlichen Besitz von Facebook übergehen. Den Nutzern bleibt es offen auf welche Ebenen sie ihren Inhalt transferieren und teilen möchten. Die folgende Zusammenarbeit wird insbesondere auf der Entwicklungsebene erfolgen.

Bis Storylane den Entwicklungs- und Transferierungsprozess vollständig abgeschlossen hat, werden keine neuen Nutzer aufgenommen. Wir sind auf die neuen Tools gespannt.

 

(Screenshot: Storylane (c) Storylane)

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