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Was kann man in 1000 Zeichen zaubern?

1000 Zeichen sind viel. Oder sind es wenig? Dieser Frage stellen sich täglich die Autoren des 1000-Zeichen-Blog mit ihren Anekdoten aus dem Alltag.

Ganz schlicht und ganz einfach ist das Layout der 1000-Zeichen-Blogs gehalten. Hier geht es nicht um Blingbling hier oder farbenfrohe Fotoreihen da. Hier geht es um Wörter! In tausend Zeichen – inklusive Satzzeichen, aber ohne Überschrift und Autorenzeile – stellen die Autoren des 1000-Zeichen-Blogs täglich neue Beiträge vor. Geschrieben werden die Beiträge aus dem Alltag von sechs festen Autoren. Einen thematischen Schwerpunkt gibt es nicht – nur das formale Kriterium der 1000 Zeichen. Die Schreiberlinge widmen sich in ihren Beiträge Anekdoten aus ihrem Alltag. Das reicht von der Currywurst im Ruhrpott bis nach Moskau.

Mal was anderes …

1000 Zeichen war die Idee von Sebastian Dalkowski und wurde gemeinsam mit Lena Steeg und Kim Frank entwickelt. Kim Frank, diesen jungen Mann werden ziemlich viele von euch sicherlich noch kennen?! Frank ist der ehemalige Sänger bei der Popgruppe „Echt“. Zu dritt haben die Journalisten, Kolumnisten und Regisseure ein Konzept entwickelt, mit dem Sie die Literatur irgendwie in die Bloggerszene bringen. Naja Literatur ist vielleicht etwas übertrieben, aber bei manchen Beiträgen könnte man schon meinen, dass sie als Seite aus einer Geschichte gerissen wurden. Hier wird mit Dialogen, Metaphern und Symbolik gearbeitet.

Schon das Twitter Fiction Festival hat bewiesen, dass Literatur bereits in den neuen Kommunikationsformen an Bedeutung gewonnen. Das Festival hatte tausende Twitterer angelockt und diese gebeten über ein paar Tage ihre (Kurz)geschichten innerhalb von Tweets zu erzählen. Die Beteiligung war riesig, trotzdem über Twitter nur 140 Zeichen gepostet werden können (die Geschichten bestanden natürlich aus mehrere Tweets).

Den 1000-Zeichen-Blog könnte man nun vielleicht als eine erweiterte Form betiteln. Kurzgeschichten à la Web 2.0. Zukünftig interessant ist hierbei natürlich, dass die Leser direkt und unvermittelt auf die Beiträge reagieren können. Die Kommentare fallen zwar bis jetzt noch ziemlich dürftig aus, aber das kann sich ja entwickeln.

Wer sich als Blogger also berufen fühlt, mal einen 1000 Zeichen Beitrag zu schreiben, ist auf dem 1000-Zeichen-Blog herzlich willkommen und kann seinen Text als Gastautor an 1000zeichen [at] gmx [dot] de senden.

 

(Screenshot: 1000-Zeichen-Blog (c) 1000-Zeichen-Blog)

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