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10 Gründe, warum deine Facebook-Seite nicht ankommt

Du hast einen super Blog gegründet und ihn auch schon mit tollen Social Media Plugins versehen, wunderst dich aber nun warum deine Facebook-Seite nicht ankommt? Du wunderst dich auch warum keine „Likes“, „Shares“ oder „Comments“ folgen? Du weißt nicht, warum deine Follower-Zahl nicht wächst? Vielleicht helfen dir meine 10 Gründe, warum deine Facebook-Page nicht ankommt.

Zunächst einmal sollte eins geklärt werden: Über Facebook Follower zu generieren, ist schwieriger als über einen Blog oder Twitter. Darüber sind sich die Experten einig. Bevor man sich die Gründe für eine schwächelnde Facebook-Seite anschaut, sollte man klar definieren, welche Ziele man mit der Seite eigentlich erreichen will. Will man durch die Seite mehr Traffic auf dem Blog erreichen? Wird die Seite als Zentrum der Online Strategie genutzt?

Am besten ist es, sich die Ziele aufzuschreiben und sie sich so vor Augen zu halten. Und wenn die Facebook-Page dann immer noch schwächelt, habe ich hier 10 Gründe, warum deine Facebook-Seite nicht so richtig ankommen könnte:

1. Die Seite ist nicht genügend integriert.

Über die Facebook-Badges kann man die Vorzüge von Facebook (‚Likes‘, ‚Shares‘, ‚Comments‘) in die eigene Website oder den Blog integrieren. Wer diese nicht nutzt, ist selbst Schuld. Der Punkt hierbei ist einfach, dass man durch das Integrieren der Seite auf seinem Blog nicht extra auf die Facebook-Seite wechseln muss, um etwas auf dem Blog zu ‚liken‘, teilen oder zu kommentieren. Spart Zeit und Energie.

2. Die Posts erfolgen nicht regelmäßig.

Regelmäßigkeit ist Impulsgeber. Wer nicht regelmäßig postet, verliert Leser bzw. wird es schwer haben Neue dazu zu gewinnen. Der Mensch ist und bleibt ein Gewohnheitstier. Da ist es angebracht, die Routine nicht total willkürlich zu gestalten. Damit ist nicht gesagt, dass jeden Tag übermäßig viele Posts in die Welt hinaus geschickt werden sollen, aber es sollte eine gewisse Routine dahinter stehen. Die Anzahl der Posts kann je nach Bedarf zwischen ein bis drei pro Tag wechseln. Wichtig ist einen Plan zu haben, an den man sich hält. Zudem gilt es dann auch Kommentare etc. zu beobachten und den Plan eventuell anzupassen.

3. Die Posts sind automatisiert.

Dienstleister wie Ping.fm ermöglichen es viele Social Media Kanäle auf einmal zu verwalten. Man gibt den Post dort ein und sofort erscheint er in allen Kanälen. Die Absichten sind gut, denn die ursprüngliche Intension von diesem Service ist, Zeit zu sparen. Jedoch muss ich sagen, es gibt nicht umsonst verschiedene Soziale Netzwerke. Alle verfolgen doch irgendwie einen unterschiedlichen Fokus.

Es wäre ungeeignet einen Facebook-Post mit einem Twitter-Post gleich zusetzen. Bei Twitter wird viel mehr mit Abkürzungen und Phrasen gearbeitet. Über Facebook hingegen kann man mit Bildern (thumbnails) oder auch Videos arbeiten. Meistens haben die Facebook-User einfach andere Vorstellungen und Wünsche als Twitter-User.

4. Das Publikum wird nicht genügend mit einbezogen.

Wenn die Leser nicht genügend mit einbezogen werden, werden sie sich auch weniger beteiligen. Man muss das Publikum aktiv fragen und mit einbeziehen. Eine direkte Ansprache hilft dabei mehr als eine indirekte. Foren haben bewiesen, dass Leser gewillt sind zu antworten.

Wenn man also einen Link postet, sollte dazu ein kleiner Teaser bzw. eine diskussionsanregende Frage mit gestellt werden. Dafür ist natürlich Kreativität gefragt. Humor kommt oft sehr gut an.

5. Es werden keine unterschiedlichen Medien-Formate genutzt.

Facebook eröffnet die Möglichkeit verschiedene Medien-Formate zu posten. Über Facebook können Bilder, Videos, Links, Text oder Audiodateien gepostet werden. Es ist wichtig diesen Vorteil zu nutzen. Nicht nur, weil Nutzer sehr auf visuelle Inhalte gepolt sind, sondern auch weil es die Vorzüge sind, die Facebook im Gegensatz zu Twitter, bietet.

6. Es wird kein qualitativ hoher Content gepostet.

Qualitativer Content ist wichtig. Sicherlich gilt diese Prämisse nicht nur für Facebook, sondern auch für andere Social Media Kanäle. Natürlich kann man dabei nicht nur seinen eigenen Content teilen, sondern auch Inhalte von anderen. Wichtig ist hier, dass der Inhalt nicht total belanglos für das eigene Publikum ist. Was kümmert es zum Beispiel die Leser von einem Fashion-Blog, welche neuen Rezeptideen für Kuchen gerade modern sind? Wichtig ist seinen Lesern einen Mehrwert zu bieten, kein belangloses Zeug.

Darunter kann ruhig ab und zu eine Spitze sein. Leser mögen Meinungen. Reinen Informationsgehalt können sie sich schließlich auch woanders suchen.

7. Das Design ist unscheinbar.

Das Auge liest mit. Der Fokus hierbei liegt bei der Umsetzung. Facebook-Seiten stechen oft nicht gerade durch ihr tolles Design hervor. Dafür ist es manchmal erforderlich etwas in Geld in die grafische Umsetzung eines einprägsamen Facebook-Designs zu investieren.

8. Es besteht keine Präsenz.

Wenn man es geschafft hat, dass die Leser kommentieren und den ‚gefällt mir-Button‘ klicken, dann muss man darauf achten, dass die Kommunikation nicht einseitig verläuft. D.h. eine Rückantwort oder ein ‚Rück-Like‘ fördern die Aktivität auf der Facebook-Seite. Man würde ja im physisch-realen Leben auch nicht eine Konversation anfangen und dann einfach gehen. Manche Online Zeitungen engagieren dafür sogenannte Community Manager.

Die Kommunikation soll dabei gleich erfolgen, nicht erst am nächsten Tag. Dafür kann man sich Alert-Signale bei Facebook einstellen, die einen stets darüber informieren, ob etwas Neues zu einem Post passiert ist. Präsenz ist der Schlüssel zur Treue der Leserschaft.

9. Die Posts kommen zur falschen Uhrzeit.

Postet man zu einer unpassenden Tageszeit, läuft man Gefahr, dass die Leser den Post nicht sehen bzw. übersehen. Allgemein wird gesagt, dass die Rush Hours bei Twitter um 9, 12 und 15 Uhr liegt. Bei Facebook sind die Zeiten ähnlich.

Einen Unterschied gibt es allerdings doch. Facebook wird auch noch nach der aktuellen Arbeitszeit viel genutzt. Zudem verbringen die Leser mehr Zeit auf Facebook, besonders am Wochenende. Twitter wird an diesen Tagen eher schlecht besucht.

Es gibt natürlich keine zeitlichen Richtlinien. Man sollte selbst ausprobieren an welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit der Facebook-Post am meisten Feedback bringt. Gerade auch global gesehen, sollten die Posts getestet werden.

10. Die Ergebnisse von Statistiken werden nicht beachtet.

Sicherlich ist es nicht einfach sich Statistiken zu Gemüte zu führen. Aber wenn man sich damit mehrmals auseinander gesetzt hat, versteht man langsam wie der Hase läuft.

Ein Monitoring der Facebook-Aktivitäten (Bilder, Videos etc.) kann dabei hilfreich sein. Diese Bestandsaufnahme kann hilft, Statistiken der Facebook-Page besser zu verstehen. Wichtig ist, dass man diese regelmäßig (zum Beispiel einmal im Monat) auswertet. Was kam an welchen Tagen besonders gut an? Ziel ist, daraus zu lernen und die Posts dann zukünftig danach auszurichten.

 

(Artikelbild: Screenshot-Facebook-Page-Bloggerszene (c) Bloggerszene)

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